Die Geschichte unseres Vereins
Wie alles begann...
Seit ca. 13 Jahren treffen sich unter der Moderation von Diplom-Psychologen (Uni), Wolfgang Höhn, zuerst in Nürnberg, dann ab 2002 in Fürth autistische Menschen in monatlichem Abstand zum Gesprächstreffen, gemeinsamen Restaurantbesuchen, Kino, bis hin zu diversen Tagesausflügen sowie seit einigen Jahren Besuche bei der gleicherart in München gebildeten Gruppe um Frau Dorothea Heiser und deren Sohn Sebastian.
Mit dieser Gruppe besuchten wir mehrere Ziele in und um München sowie Ingolstadt. Sie kamen mehrmals zu uns (z.B zum Christkindlesmarkt Nürnberg und erst vor kurzem zum Einhundertjährigen Jubiläum des Nürnberger Tiergartens)
Vor ca. 13 Jahren gründete Dorothea Heiser und Wolfgang Höhn mit Vertretern ihrer Gruppen auf einen gemeinsamen Ausflug nach Schloss Nymphenburg in München informell den Bayrischen Landesverbnd Selbsthilfegruppen von Asperger-Autisten.
Wolfgang Höhn machte sich nach einer mehr als 14jährigen leitenden Tätigkeit in der Autismusambulanz der Stadtmission Nürnberg,im März 2002 in Fürth, als niedergelassener Psychotherapeut HP in eigenerPraxis selbstständig. Heute bestehen zwei Gruppen, die wir etwas salopp "Die Aspies" und "Die Auties" nennen. Die Auties sind zwischen Anfang 20 und 35 Jahren, nur Michael ist schon 45. Hier gibt es keine Damen (außer Bettina, Mitte 30, die immer nur gerne bei den Ausflügen teilnimmt)
Die Aspies sind alle schon älter. einige sind Highfunction, nur Alina und Jens sind Anfang 20. In dieser Gruppe ist das intellektuelle Niveau höher, daher sind auch die Gesprächsthemen herausfordender.
Im Frühjahr 2011 entstand mehr und mehr, auch durch die Gespräche mit Dorothea aus München sowie mehreren Angehörigen und Fachleuten ein Trialog über Bedürfnisse und Ziele unseres Netzwerks, der schließlich am 18.06.2011, dem Autistic Pride Day, zur Gründung unseres Vereins führte.
Es trafen sich um die 20 Personen, NA's (Neuronal außergewöhnliche Menschen, auch Auties bzw Aspies genannt) und NT's (Neuronal typische Menschen wie Fachleute, Angehörige, Freunde und Förderer) um gemeinsam Themen wie Inklusion in Gesellschaft und Arbeit, Selbsthilfeangebote und Netzwerkarbeit zu besprechen und deren Umsetzung, vor Allem als Aufklärung, in die Gesellschaft hinein zu diskutieren und umzusetzen.
Was wir wollen
Schon durch den durch gemeinsamen Beschluss gewählten Namen machen wir deutlich, was unser Anliegen ist. Deutschland hat sich verpflichtet, die in der Menschenrechtdskonvention der vereinten Nationen festgelegte Inklusion auf allen Ebenen in der Gesellschaft, in Schule und Arbeitswelt, umzusetzen. Hier sieht unser Verein sein Ziel:
Die aktive Mitwirkung an der Inklusion in Bezug auf Menschen aus dem Autismusspektrum, besonders Menschen mit dem Aspergersyndrom sowie Highfunctionautisten.Dazu soll das Bewusstseit in der Öffentlichkeit weiterentwickelt werden durch Veranstaltungen, Vorträge, Fortbildungen und Projekte wie das geplante inklusive Hofgut, möglichst in den Räumen eines Vereinslokals in dem auch in Zukunft die Gruppentreffen sowie ein Beratungsangebot für interessierte stattfinden soll.
Ein "Fenster zur Stadt" und der Region kann dan indiesem Lokal durch ein Tagescafe bzw. abendlichen Aktivitäten je nach Bedarf, Lust und Motivation der Vereinsmitglieder geöffnet werden. Vordringlich wenden wir uns jedoch jetzt in der Aufbauphase des Inklusiv e.V an NA's, Angehörige, Freunde und Fachleute (Siehe Thema Trialog) aus der Region und durchaus auch dem weiteren Umfeld um unsere Existenz sowie die angestrebten Angebote und Ziele bekannt zu machenund somit auf eine breitere Basis zu stellen. Die Ausweitung der Gruppenangebote in Richtung Angehörige sowie einer Gruppe von Menschen mit "autistischen Zügen" bzw. Komorbiditätin Richtung allgemeiner Wahrnehmungsverarbeitungsproblematik sowie ADHS ist im Gange. Es ist auch von Wolfgang Höhn geplant, seine therapeutische Praxis in die Vereinsräumlichkeiten zu verlegen.